Der Weg zum Tennis
Leider besteht vor allem in den neuen Bundesländern oftmals noch das Vorurteil: Tennis spielen nur die „Reichen“. Dabei hat sich der Tennissport in den letzten 20 Jahren immer mehr zum Breitensport entwickelt. Viele Menschen haben erkannt, daß man mit Tennis alt werden kann, ohne seinen Körper zu überfordern. – Tennis ist eine „Lifetime-Sportart“!!! Unter dem Blickwinkel des Hobby- und Freizeitsportes ist es nie zu spät, seine „Tenniskarriere“ zu beginnen. Allerdings ist dies in autodidaktischer Form kaum möglich.
Nachfolgend sind die wichtigsten Schritte für Einsteiger dargestellt:
1. Schnupperkurs / Schnupperstunden
Solche Kurse / Stunden werden in der Regel von Tennisschulen/-lehrern angeboten.
Finden Sie heraus, ob Sie sich zum Tennisspielen eignen und der Sport Ihnen Spaß macht!
2. Grundkurs
Egal ob allein oder in der Gruppe werden Ihnen in einer festgelegten Stundenanzahl die wichtigsten Techniken vermittelt.
Viele Trainer beziehen sich dabei auf die Elementarschule des Deutschen Tennisbundes und des Verbandes Deutscher Tennislehrer.
3. Ball- und Bewegungstalent sowie Anspruchsniveau bestimmen die weitere Vorgehensweise
Entweder Sie entscheiden sich für fortführendes Training (Aufbaukurse oder Einzel-Trainerstunden) oder Sie sind mit dem bisherigen Ergebnis bereits zufrieden und wollen ohne Anleitung weiterspielen.
4. Regelmäßig Tennisspielen kann man im Verein oder auf kommerziellen Anlagen.
Eine Vereinsmitgliedschaft bietet folgende Vorteile:
- einmaliger Jahresbeitrag ermöglicht im Sommerhalbjahr Spielen so oft und so lange man will
- unkompliziertes Kennenlernen verschiedener potentieller Spielpartner
- gesellige Veranstaltungen
- Breitensportturniere / Hobbyrunden
- talentierte Einsteiger können durchaus den Sprung in Wettkampfmannschaften bewältigen
5. Erst wenn Sie definitiv beim Tennis bleiben, sollten Sie sich mit dem Problem der Ausrüstung befassen.
Jeder gute Trainer stellt Ihnen für die ersten Schritte Schläger und Bälle zur Verfügung.
Wenn Sie beginnen, selbständig zu spielen, benötigen Sie eigenes Equipment. Lassen Sie sich beraten, am kompetentesten ist auch hier der Trainer. Er kennt sich aus im Materialdschungel und empfiehlt Ihnen geeignetes Material.